Historie
Die Geschichte der Stadtwerke Düsseldorf in Stichworten von 1866 bis heute.
Die Errichtung der Erzeugungsanlagen im vergangenen Jahrhundert und der rasche Aufbau der dazugehörigen Leitungsnetze waren die Basis für die Attraktivität des Standortes Düsseldorf für Industrie, Handel und Gewerbe sowie für Wissenschaft und Kunst bis in die dreißiger Jahre.
Nach dem zweiten Weltkrieg waren die Stadtwerke erneut ein wichtiger Faktor für den Wiederaufbau der Stadt. Die Zunahme der Wirtschaftskraft der jungen Landeshauptstadt erforderte Energiemengen, die mit Steigerungsraten von 17 Prozent weit über dem Bundesdurchschnitt lagen.
Heute sind die Stadtwerke Düsseldorf eines der größten kommunalen Versorgungsunternehmen Deutschlands. 2.500 Beschäftigte erzielen einen Umsatz von rund 1.658 Mio. Euro (2010). Mit rund 53 Millionen Euro an Konzessionsabgabe und Kommunalsteuern, sowie mehreren hundert Millionen Euro jährlich durch den Kaufkraftzuwachs aus Gehältern und Aufträgen an die örtlichen Unternehmen, sind die Stadtwerke einer der bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren in Düsseldorf.
Bedeutende Jahreszahlen im Überblick
| 1866 | Aufnahme der Gasversorgung |
|---|---|
| 1871 | Errichtung des städtischen Wasserwerks |
| 1890 | Das neue Gaswerk geht in Betrieb |
| 1891 | Beginn der Stromversorgung durch eigene Kraftwerke |
| 1928 | Fernwärme beheizt das Stadtbad Flingern |
| 1957 | Der erste Block des Kraftwerks Lausward geht ans Netz |
| 1967 | Die Müllverbrennungsanlage geht in Betrieb |
| 1966 | Das Heizkraftwerk Garath geht in Betrieb |
| 1972 | Aus dem städtischen „Amt 81“ wird die Stadtwerke Düsseldorf AG |
| 1988 | Gründung der Tochtergesellschaft Düsseldorfer Consult GmbH (Management- und Technologieberatungsgesellschaft) |
| 1992 | Inbetriebnahme der thermischen Solaranlagen „Schwietzke-Gelände“ und „Vennhauser Straße“ |
| 2000 | Inbetriebnahme der erdgasbetriebenen Gas- und Dampfturbinen-Anlage (GuD) auf der Lausward |
| 2001 | Zentralisierung und Umzug der Verwaltung der Stadtwerke und AWISTA in das neu erbaute Gebäude am Höherweg 100. Der Stadtrat beschließt den Verkauf von 29,9 % der Anteile an dem Karlsruher Energeiversorger EnBW. |
| 2003 | Eröffnung der neu gestalteten Turbinenhalle aus dem Jahr 1913 mit Wandbildern und Boden-Mosaiken von Jorge Pardo |
| 2004 | Inbetriebnahme zweier Windkraftanlagen in Willich |
| 2005 | Der EnBW-Konzern kauft weitere 25,05 % und hält mit 54,95 % die Mehrheit an den Stadtwerken Düsseldorf |
| 2007 | Inbetriebnahme des Biomasseheizwerks in Garath |
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