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Pressemeldungen

Pressemitteilungen 2010

Hier finden Sie die Pressemitteilungen, die 2010 von den Stadtwerken Düsseldorf herausgegeben wurden.

Die einzelnen Pressemitteilungen sind chronologisch absteigend sortiert. Durch einen Klick auf die grau hinterlegte Headline öffnet sich der eigentliche Pressetext.


Dezember 2010

(Düsseldorf – 29.12.2010) Im Rahmen der bevorstehenden Oberflächenerneuerung durch die Stadt Düsseldorf werden die Stadtwerke gleichzeitig eine Sanierung der Gas- Wasser- und Stromleitungen in der Altstadt vornehmen und auch die entsprechenden Anschlussleitungen prüfen und gegebenenfalls erneuern.

Betroffen sind die Bolkerstraße, die Schneider-Wibbel-Gasse, die Wall- und die Bergerstraße; die Anwohner sind über diese Maßnahmen informiert.

Die Bauarbeiten beginnen am 03.01.2011 und werden täglich in der Zeit von 6.00 Uhr bis 16.00 Uhr ausgeführt. Die gesamte Maßnahme wird voraussichtlich acht Wochen dauern.

Einschränkungen der Anlieger und des Fahrzeugverkehrs werden sich nicht ganz vermeiden lassen. Wir sind bemüht, diese auf ein Minimum zu beschränken und die Baumaßnahme schnellstmöglich abzuschließen. Hierfür bitten wir um Ihr Verständnis.

Eine Bitte an die Anwohner: Sollten Behinderungen auftreten, die Ihrer Meinung nach zu vermeiden sind, wenden Sie sich bitte an die örtliche Bauleitung. Wir werden versuchen, Ihre Wünsche zu berücksichtigen.

(Düsseldorf – 22.12.2010) In den Mittagsstunden ist am Schadowplatz in der Düsseldorfer Innenstadt eine zwei Mal vier Meter große Fläche unterspült worden. Ursache ist ein Schaden an einer Trinkwasserleitung. Ein Zusammenhang mit Bauarbeiten an der neuen U-Bahnlinie ist auszuschließen.

Die Stadtwerke Düsseldorf haben für die Dauer der Reparaturarbeiten eine provisorische Wasserversorgung für den Weihnachtsmarkt eingerichtet.

Telefonische Rückfragen

Christina Näckel
Tel: (0211) 821 2530

Umweltfreundliche Energie für apetito

Stadtwerke Düsseldorf bauen Biomassekraftwerk in Rheine

(Düsseldorf – 20.12.2010) Zukünftig wird beim Lebensmittelunternehmen apetito in Rheine noch umweltschonender gekocht: In intensiver Zusammenarbeit haben der Verpflegungsanbieter und der Düsseldorfer Energieversorger ein Biomassekraftwerk am apetito Stammsitz in Rheine konzipiert, das zukünftig umweltschonend Dampf, Wärme und Kälte liefern wird. „Die technisch fundierte und gleichzeitig partnerschaftliche Zusammenarbeit mit apetito hat uns von Anfang an begeistert: So haben wir es gemeinsam geschafft, eine neue Anlage zu entwickeln, die hervorragend mit der bereits vorhandenen Technik von apetito harmonisiert“, so Uwe Benkendorff, Vorstandsmitglied der Stadtwerke Düsseldorf. Im Mittelpunkt aller Überlegungen standen die Bedürfnisse des Kunden: „Das für uns maßgeschneiderte Konzept kombiniert auf ideale Weise Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Pro Jahr spart die neue Anlage rund 17.000 Tonnen Kohlendioxid (CO2) ein“, beschreibt Andres Ruff, Vorstandsvorsitzender von apetito, das Projekt. Im Rahmen eines Contractingvertrags hat der Düsseldorfer Energieversorger Planung, Bau und Finanzierung der Anlage übernommen und ist in den kommenden 15 Jahren für Wartung und Instandhaltung zuständig. Die Inbetriebnahme der Anlage ist für Mitte 2012 geplant.

Die neue Anlage besteht aus einem biomasse-gefeuerten Dampfkessel, der bis zu 14 Tonnen Dampf pro Stunde erzeugt. Dieser wird über eine spezielle 2-stufige Turbine entspannt, um eine maximale Stromerzeugung zu ermöglichen. Zwischen den Turbinenstufen kann flexibel Prozessdampf für die Herstellung der Produkte bei apetito entnommen werden. Nachdem der Dampf seine „Arbeit“ in der Turbine verrichtet hat, wird er zusätzlich als Antriebsenergie für zwei große Absorbtionskälteanlagen verwendet, mit der die Kühlung der Lebensmittel bei apetito sichergestellt wird. Die Abwärme der Kälteprozesse wird anschließend bei apetito noch zu Heizzwecken verwendet, wodurch der Einsatz von Erdgas und Strom deutlich reduziert wird.

Planung und Entwicklung des Biomassekraftwerks haben knapp zwei Jahre in Anspruch genommen. Zur Energieerzeugung wird ausschließlich Material aus nachwachsenden Rohstoffen aus der Region eingesetzt. „Für uns bestand die größte Herausforderung bei der Vorplanung darin, die Kraftwerkstechnik mit der Gegendruck-Dampfturbine und den Absoprtionskältemaschinen so miteinander zu kombinieren, dass der schnell und stark wechselnde Energiebedarf der Produktion bei apetito mit gleich bleibend hoher Effektivität erfüllt werden kann. Diese flexible Verknüpfung von Kälte- und Wärmelieferung aus Biomasse ist einzigartig“, beschreibt Benkendorff die erfolgreiche Zusammenarbeit.

Entstanden ist ein innovatives Projekt, das auch durch die Unterstützung durch die Stadt Rheine und der Stadtwerke Rheine möglich wurde. Das Biomassekraftwerk wird auf einem Industriegrundstück an der Düsterbergstraße errichtet und durch eine „Versorgungstrasse“ mit dem Werk von apetito verbunden. Es wird von der Warte des im Düsseldorfer Hafen gelegenen Stadtwerke-Kraftwerkes „Lausward“ aus fernüberwacht. Die Betriebsführung vor Ort übernimmt die Firma PmB Energy, mit der die Stadtwerke Düsseldorf die Projektgesellschaft „Holzkraft Plus GmbH“ gegründet haben. Die Region Rheine wird von einem bedeutenden Teil des Gesamtinvests von 14 Millionen Euro in Form von Aufträgen an Handwerk und Unternehmen profitieren.

Seit mehr als 50 Jahren setzt apetito seine Erfahrung im Kochen und Entwickeln moderner Verpflegungslösungen für seine verschiedenen Kundengruppen ein und ist so zu einem gefragten Spezialisten geworden. Mehr als 1,3 Millionen Menschen verzehren täglich die Speisen des Unternehmens – damit zählt das Familienunternehmen mit Stammsitz im westfälischen Rheine seit vielen Jahren zu den Markt- und Innovationsführern in der Gemeinschaftsverpflegung und im Endverbrauchermarkt. Bereits seit langer Zeit verfolgt das Unternehmen eine konsequente Nachhaltigkeitsstrategie. So zählte apetito im Jahr 2010 zu den Top Drei beim Deutschen Nachhaltigkeitspreises. „Bei uns im Hause gab es seit vielen Jahren Überlegungen, die Energieversorgung für das Kochen und Kühlen der Lebensmittel umweltfreundlich zu gestalten“, so Ruff weiter.

Technische Daten des Biomassekraftwerks:

  • Leistungen:
      Dampf: 14 Tonnen/Stunde
      Strom: max. 2,5 Megawatt
      Kälte: 2 × 2 Megawatt
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  • Brennstoffbedarf: rund 110 Gigawattstunden (GWh), entspricht rund 40.000 Tonnen/Jahr (= 8 Lkw pro Werktag)
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  • Brennstoffe: ausschließlich Material aus nachwachsenden Rohstoffen, kein Altholz. 30% Waldrestholz, 70% Landschaftspflegematerial
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Neues Projekt der grünen Stadtwerke-Tochter

„Grünwerke“ investieren in großen Photovoltaik-Park in Sachsen

(Düsseldorf – 16.12.2010) Schon nach der Eröffnung eines Windparks in Sachsen hatte die Stadtwerke-Tochter Grünwerke ein größeres Projekt angekündigt: „Wir freuen uns, dass ein weiteres Projekt im Bereich Erneuerbarer Energien jetzt ‚spruchreif‘ ist: Unser neuer Photovoltaik (PV)-Park in Sachsen umfasst eine Fläche von rund 17 Hektar – dies entspricht der Größe von 22 FIFA-Fußballfeldern. Hier erzeugen wir jährlich 2,7 Gigawattstunden Energie, also 2,7 Millionen Kilowattstunden. Rein rechnerisch können wir hiermit 900 Familien mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3.000 Kilowattstunden versorgen“, so Dr. Udo Brockmeier, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf. „Unserem strategischen Ziel, die Erzeugungskapazitäten im Bereich erneuerbare Energien bis zum Jahr 2020 nahezu zu vervierfachen, kommen wir Schritt für Schritt immer näher“, so Brockmeier weiter. Die Grünwerke sind optimistisch, die Erzeugung in den nächsten 10 Jahren auf 500 Gigawattstunden (GWh) pro Jahr ausbauen zu können.

Auf einer Modulfläche von rund 32.000 Quadratmetern werden in dem neuen Photovoltaik-Park in Sprotta, 30 Kilometer von Leipzig entfernt, rund 21.000 Photovoltaik-Module die Energie der Sonne einfangen. Die Module werden bei südlicher Ausrichtung und einem Neigungswinkel von 25° optimal positioniert. Mitte Dezember wird der Netzanschluss des PV-Parks erfolgen, anschließend übernimmt die Münchner Firma Gehrlicher Solar AG die technische Betriebsführung des Solarkraftwerks für den Investor Grünwerke. Neben den bereits im Jahresverlauf umgesetzten Dachanlagenprojekten in einer Größenordnung von rund 1Megawatt Peak (MWp) konnten die Grünwerke in Sprotta eine Großinvestition im Bereich der PV-Freifläche realisieren und damit ihre PV-Kapazitäten in kurzer Zeit deutlich ausbauen.

Im Auftrag der Grünwerke verbaut aktuell ein von der Firma Gehrlicher entwickelter Montageroboter 450 der weltweit größten PV-Module. Die leicht zerbrechlichen Module haben eine Größe von 5,7 Quadratmetern und ein Gewicht von 120 Kilogramm pro Stück. „Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit werden Solarmodule immer größer und damit proportional schwerer, was manuelles Montieren fast unmöglich macht. Unser Montageroboter hat den Praxistest bestanden: Die zerbrechlichen Riesen sind sicher auf den Gestellen platziert. Um Solargroßkraftwerke auch in Zukunft wirtschaftlich bauen zu können, geht der Trend eindeutig in Richtung Automatisierung und Standardisierung“, freut sich Klaus Gehrlicher, Vorstandsvorsitzender der Gehrlicher Solar AG, über den gelungenen Praxiseinsatz.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.gruenwerke.de.

Elektromobilität „erobert“ die Landeshauptstadt

30 weitere Ladesäulen und neue Fahrzeuge in der Stadt. Testfahrer und Interessenten für E-Tankstellen gesucht

(Düsseldorf – 01.12.2010) Das Thema Elektromobilität hat in Düsseldorf in den letzten Wochen und Monaten deutliche Fortschritte gemacht: „Neben einem Autostromtarif, der ab sofort verfügbar ist, haben wir unseren Fahrzeugpool um ein weiteres Auto sowie fünf Elektroroller erweitert. Für diese Fahrzeuge suchen wir Testfahrer, die Erfahrungen damit sammeln. Die Ergebnisse werden wissenschaftlich ausgewertet und sind ein wichtiger Beitrag auf dem Weg, Elektromobilität alltagstauglich zu gestalten. Wichtig hierfür war es, ein sogenanntes ‚Roaming-System‘ zu entwickeln. Erst dieses ermöglicht es Elektromobilisten, E-Tankstellen in verschiedenen Städten zu nutzen. Hier sind wir gerade einen entscheidenden Schritt weiter gekommen“, fasst Dr. Udo Brockmeier, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf, die aktuellen Entwicklungen rund um Elektromobilität bei dem Energieversorger zusammen. In enger Zusammenarbeit stehen die Stadtwerke mit der Landeshauptstadt.

Mit dem Autostrom-Tarif „Naturrheinstrom-mobil“ bieten die Stadtwerke Düsseldorf ein günstiges Ökostrom-Produkt an. Einzige Voraussetzung ist der Nachweis, dass ein E-Fahrzeug (Auto, Roller oder Fahrrad) angeschafft wurde. „Wir wollen dafür sorgen, dass Interessenten möglichst ‚barrierefrei‘ die zukunftsweisende Technik nutzen können. Entscheidend auf dem Weg dorthin ist eine gute E-Ladesäulen-Infrastruktur. Unser Ziel ist es, in den nächsten Wochen 30 Stationen im Stadtgebiet einzurichten“, so Brockmeier weiter. Unterschiedliche Ladesäulensysteme in verschiedenen Städten sollen dabei so konfiguriert werden, dass eine problemlose Nutzung für alle Kunden möglich ist. Dafür wurde das von der niederländischen Firma Logica entwickelte Datenmanagementsystem CIMS (Chargepoint Interactive Management System) von den Stadtwerken Düsseldorf beschafft. Besonderheit dieser Software ist, dass sie mit sogenannten offenen Schnittstellen arbeitet und damit unterschiedliche Säulen integriert werden können.
„Wir freuen uns über die ersten öffentlich zugänglichen Ladesäulen-Standorte bei Düsseldorfer Firmen, so zum Beispiel auf dem Firmengelände von L`Oréal Düsseldorf, vor dem Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen oder bei verschiedenen Parkhausbetreibern rund um die Königsallee. Bisher sind etwa 25 Plätze für Ladesäulen vergeben, weitere Interessenten werden gesucht und können sich bei den Stadtwerken Düsseldorf melden. Unsere Partnerunternehmen im Rahmen des Projekts werden rund 17 weitere Ladesäulen aufstellen“, beschreibt Brockmeier die aktuelle Ladesäulen-Situation.

Alle Düsseldorfer Säulen werden eine aus dem Haushalt bekannte Schuko-Steckdose haben, ergänzt durch einen neu entwickelten siebenpoligen Steckplatz. Damit soll gewährleistet werden, dass alle Fahrzeuge – Autos, Roller, Fahrräder (sog. Pedelecs) und auch Seniorenfahrzeuge – dort aufgeladen werden können. Ein in die meisten Ladesäulen integriertes Display zeigt den Kunden an, wann und wie lange sie getankt haben und welche Mengen Strom in das Fahrzeug flossen. Der Zugang erfolgt über eine sogenannte RFID-Karte, die gegen eine geringe Schutzgebühr bei den Stadtwerken bezogen werden kann. Mindestens bis Ende 2011 wird der Strom kostenfrei abgegeben.
Wer ein E-Fahrzeug testen möchte, kann sich unter www.emobil-nrw.de bewerben. Für einige Tage oder einen Monat stehen die Fahrzeuge Interessierten zur Verfügung. Die Testfahrer werden anschließend vom Wuppertal Institut zu ihren Erfahrungen befragt und die Ergebnisse wissenschaftlich ausgewertet, um so „Kinderkrankheiten“ der Elektromobilität zu ermitteln und alltagsfähige Lösungen zu entwickeln.
Die Kfz-Werkstatt der Tochtergesellschaft AWISTA widmet sich verstärkt dem Thema Elektromobi-lität. Gemeinsam mit dem örtlichen Kfz-Handwerk werden Fortbildungen rund um die Reparatur von E-Fahrzeugen durchgeführt. Die AWISTA baut auch bei allen E-Fahrzeugen der Partner die sogenannten Datenlogger ein, mit denen die Daten für die wissenschaftliche Auswertung gesammelt werden. Außerdem wurde ein Diagnosegerät für Autobatterien angeschafft: Sollten die Batterien nicht mehr die erwartete Leistung erbringen, genügt es eventuell, anstelle der gesamten Batterie einzelne Zellen zu ersetzen.

Die Durchführung von Konferenzen und Vortragsveranstaltungen und die Beratung von Privatpersonen und interessierten Unternehmen in der Region Düsseldorf runden die Aktivitäten im Bereich Elektromobilität ab. 24 Masterstudenten der Hochschule Niederrhein unterstützen die Stadtwerke in der Entwicklung neuer Geschäftsfelder und präsentieren am 6. Dezember ihre Ergebnisse.
Zum Hintergrund: Im März 2010 wurde in der Modellregion Rhein-Ruhr unter der Konsortialführung der Stadtwerke Düsseldorf und mit elf Partnern das Teilprojekt „E-mobil NRW“ gegründet: Neben den Energieversorgungsunternehmen Brühl, Emmerich, Fröndenberg, Hilden, Monheim, Oelde und Schwerte gehören die Lufthansa-Technik AG, die Drive CarSharing GmbH und die Landeshauptstadt Düsseldorf diesem Konsortium an. Wissenschaftlich begleitet wird das zunächst einjährige Pilotprojekt vom Wuppertal Institut. Die Bundesregierung hat bundesweit acht Modellregionen ausgewählt, in denen das Thema „Elektromobilität“ unter verschiedensten Aspekten behandelt wird. Diese Modellregionen sind aus Mitteln des Konjunkturpakets II vom Bundesver-kehrsministerium mit 115 Millionen Euro gefördert und werden von der NOW GmbH koordiniert.


November 2010

Erfolgsgeschichte der „Grünwerke“ geht weiter

Stadtwerke-Tochter eröffnet großen Windpark außerhalb der Landesgrenzen

(Düsseldorf –30.11.2010) Die Grünwerke, die im Mai 2010 gegründete „grüne Tochter“ der Stadtwerke Düsseldorf, haben in Sachsen einen Windpark mit insgesamt 6 Megawatt (MW) Leistung in Betrieb genommen – bisher das größte Projekt des jungen Unternehmens. „Wir sind seit einem halben Jahr ‚am Markt‘ und haben bereits einen erfreulich großen Erneuerbare-Energien-Kraftwerkspark zusammengestellt. Wie vor einem halben Jahr angekündigt, erstreckt sich dabei unser Engagement über die Landesgrenzen hinaus: In Dittelsdorf in Ostsachsen haben wir drei Windenergieanlagen à 2 MW errichtet“, beschreibt Matthias Trunk, Geschäftsführer der Grünwerke, das neueste Projekt.

Bei dem Windpark in Sachsen handelt es sich um eine sogenannte ‚Repowering-Maßnahme‘: „Wir haben fünf kleinere Windenergieanlagen am Ort durch drei neue, leistungsfähigere Anlagen ersetzt. Vorteil ist, dass der Standort bestens erprobt ist und wir aufgrund der bekannt guten Windverhältnisse optimale Ergebnisse erwarten können“, so Trunk weiter.
Mit dem neuesten Projekt geht die Erfolgsgeschichte der „Grünwerke“ weiter: „Seit dem Start im Sommer haben wir sieben neue PV-Anlagen sowie eine Beteiligung an dem Offshore-Projekt ‚Baltic 1‘ mit vier Megawatt realisiert. ‚Baltic 1‘ ist der erste kommerzielle Offshore-Windpark in der deutschen Ostsee und wurde von der EnBW Erneuerbare Energien GmbH entwickelt“, beschreibt Trunk die bisherigen Projekte.
Das Engagement der Grünwerke führt zu deutlichen Reduktionen des klimaschädlichen Gases Kohlendioxyd (CO2):
Die bisherigen Anlagen in Betrieb bringen im Ergebnis eine CO2-Reduzierung von rund 12.000 Tonnen pro Jahr.

Strategisches Ziel der Stadtwerke Düsseldorf ist, die Erzeugungskapazitäten im Bereich erneuerbare Energien bis zum Jahr 2020 nahezu zu vervierfachen und somit auf 500 Gigawattstunden (GWh) pro Jahr auszubauen. Diese Menge reicht aus, um rund 125.000 Haushalte mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden pro Jahr zu versorgen. Für die nähere Zukunft sind weitere Projekte kurz vor Abschluss.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.gruenwerke.de.

Die Grünwerke-Anlagen im Überblick:

  • Windpark Willich (4 MW)
  • Windpark Dittelsdorf (6 MW)
  • PV-Anlage Technisches Rathaus Düsseldorf (34 kWp)
  • Option am Offshore Windpark EnBW Baltic I (4 MW)
  • 2 Photovoltaikanlagen beim TC Rot-Weiß/Düsseldorf (132 kWp)
  • 2 Photovoltaikanlagen Neuss-Düsseldorf-Häfen/Am Fallhammer (189 kWp)
  • 2 Photovoltaikanlagen bei Firma LGS Logistik Werl (702 kWp)

(Düsseldorf – 12.11.2010) Die Stadtwerke Düsseldorf führen in den kommenden Tagen die zweite Phase der routinemäßigen Instandhaltungsarbeiten an den Fernwärmeleitungen in Garath durch, die für diese Maßnahmen kurzfristig außer Betrieb genommen werden müssen.

Um die Kunden so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, werden die erforderlichen Arbeiten nachts durchgeführt, und zwar vom 15. auf den 16. November vom 16. auf den 17. November und vom 22. auf den 23. November, jeweils von 22 bis 4 Uhr.

Trinkwasser- und Energiepreise ab 2011

Staatliche Abgaben erhöhen den Strompreis. Trinkwasser wird günstiger, Erdgas bleibt konstant

(Düsseldorf – 03.11.2010) In diesem Jahr sind die staatlichen Abgaben für die Stromversorgung in Deutschland durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz von netto 2,05 auf 3,53 Cent je Kilowattstunde (kWh), also um 1,48 Cent je kWh oder brutto 1,76 Cent, gestiegen. Dementsprechend erhöht sich ab 1. Januar 2011 der Strompreis in Düsseldorf um durchschnittlich sieben Prozent. Zum gleichen Zeitpunkt senken die Stadtwerke Düsseldorf den Preis für Trinkwasser. Das Unternehmen hat Einsparmaßnahmen umgesetzt, die dem Kunden ab kommendem Jahr zugute kommen: Der Arbeitspreis pro Kubikmeter Trinkwasser wird um 3,5 Prozent günstiger. Zudem werden die Grundpreise für die Zählergrößen QN 2,5 und QN 6 auf den günstigen Stand des QN 2,5 (80,25 Euro brutto pro Jahr) vereinheitlicht. Voraussichtlich bis zum Ende der laufenden Heizperiode 2010/2011 erwarten die Stadtwerke Düsseldorf, den Erdgaspreis konstant halten zu können.

Beim durchschnittlichen Stromverbrauch einer vierköpfigen Familie von 3.500 Kilowattstunden entstehen ab Januar 2011 Mehrkosten in Höhe von rund fünf Euro pro Monat – für einen Single mit einem Verbrauch von 1.500 Kilowattstunden rund zwei Euro monatlich. Bei Trinkwasser ergeben sich abhängig von Verbrauch und Zählergröße Einsparungen von einem bis acht Euro pro Monat.


Oktober 2010

Erfolgsgeschichte der „Grünwerke“ geht weiter

Grüne Tochter" der Stadtwerke Düsseldorf errichtet ein 5.000 Quadratmeter großes Solarkraftwerk im westfälischen Werl

(Düsseldorf – 21.10.2010) Auf dem Dach der Firma LGS Logistik im nordrheinwestfälischen Werl haben die Grünwerke eine Photovoltaikanlage (PV-Anlage) mit einer Leistung von über 700.000 Watt errichtet und erfolgreich in Betrieb genommen: „Rund 200 Vier-Personen-Haushalte können rechnerisch pro Jahr durch die neue Anlage mit Strom versorgt werden. Das Solarkraftwerk besteht aus rund 4.000 Modulen und fängt auf einer Fläche von 5.000 Quadratmetern die Energie der Sonne auf“, so Matthias Trunk, Geschäftsführer der Grünwerke. Es ist die größte PV-Anlage, die die Grünwerke bisher errichtet haben.

Nach ihrer Gründung im Mai dieses Jahres hatten die Grünwerke bereits mit großen PV-Anlagen im Düsseldorfer Stadtgebiet auf sich aufmerksam gemacht. Seit einigen Wochen erzeugen beispielsweise der Tennisverein Rot-Weiß in Mörsenbroich oder das im Hafen ansässige Logistikunternehmen ABC umweltfreundlich Strom aus der Sonne. „Nach dem guten Start in Düsseldorf freuen wir uns, auch über die Stadtgrenzen hinaus gemeinsam mit dem Vertrieb der Stadtwerke Düsseldorf erfolgreich zu sein“, so Trunk weiter. Die Grünwerke wollen in den kommenden zehn Jahren einen dreistelligen Millionenbetrag in erneuerbare Energien investieren. In dem Stadtwerke-Tochterunternehmen werden alle Aktivitäten im Bereich der Windkraft – sowohl an Land wie auch auf See – und der Sonnenenergie gebündelt.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.gruenwerke.de.

Vorsicht Falle!!!

Betrüger verschickt falsche Rechnungen an Stadtwerke-Kunden

(Düsseldorf – 18.10.2010) Die Stadtwerke Düsseldorf warnen vor einer neuen betrügerischen Masche, mit der von Unbekannten Rechnungen an Kunden der Stadtwerke geschickt werden. Diese Schreiben erwecken einen offiziellen Eindruck, jedoch sind alle Angaben wie Firmenname, Anschrift, Telefonnummer usw. falsch.

Rechnungen und alle anderen Schriftstücke der Stadtwerke Düsseldorf sind nach einem einheitlichen Erscheinungsbild gestaltet und nicht mit anderen Unternehmen zu verwechseln. Wer dennoch Zweifel an der Echtheit seiner Rechnung hat, sollte diese mit einer früheren Rechnung vergleichen, um so die Richtigkeit des Dokuments zu erkennen. Insbesondere sind das Firmenlogo, die Anschrift und die Telefonnummer auf den Schreiben eindeutig vermerkt. Letztlich können sich Kunden unter der Service-Telefonnummer der Stadtwerke (0211) 821 821 informieren und vergewissern.

Wir empfehlen unseren Kunden, bei Erhalt einer gefälschten Rechnung umgehend die nächste Polizeidienststelle aufzusuchen und Anzeige zu erstatten.

Ausbildungs-Kooperation zwischen Wissenschaft + Wirtschaft

Stadtwerke Düsseldorf „laden Fachhochschule auf“

(Düsseldorf – 18.10.2010) Die Stadtwerke Düsseldorf bringen in einer Kooperation mit der Fachhochschule Düsseldorf (FHD) Wissenschaft und Wirtschaft näher zusammen und ermöglichen Auszubildenden damit eine sogenannte „duale Ausbildung“: „Auszubildende zum ‚Elektroniker für Betriebstechnik‘ erwerben innerhalb von vier Jahren parallel den akademischen Grad ‚Bachelor of Engineering‘. Für die jungen Leute eine tolle Chance, in einem sich dynamisch verändernden Umfeld einen gelungenen Berufseinstieg hinzulegen. Die Kooperation mit der Fachhochschule Düsseldorf zeigt, dass die Zeit für einen Schulterschluss zwischen Wissenschaft und Wirtschaft reif war. Der Aufwand hierfür war nicht gering: Wir mussten beispielsweise mit der FHD die Inhalte unserer Berufsausbildung mit dem Vorlesungsverzeichnis der Fachhochschule im Fachbereich Elektrotechnik harmonisieren. Durch den gemeinsamen hohen Einsatz konnten wir unsere Ziele erfolgreich umsetzen“, so Rainer Pennekamp, Vorstandsmitglied der Stadtwerke Düsseldorf.

Zurzeit absolvieren acht Nachwuchskräfte den dualen Studiengang an der FHD Elektrotechnik. Die Stadtwerke Düsseldorf unterstützen aber auch Auszubildende mit herausragenden Abschlussergebnissen: Drei weitere ehemalige Auszubildende studieren mit einem Stadtwerke-Stipendium „in Vollzeit“ an der FHD Elektrotechnik. Das gemeinsame Engagement für eine wissenschaftliche und zeitgleich praxisorientierte Ausbildung wurde in dieser Woche in eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Fachhochschule Düsseldorf und den Stadtwerken Düsseldorf „gegossen“: „Im Sinne des Selbstverständnisses der Fachhochschulen, die eine praxisnahe Ausbildung und die Zusammenarbeit mit der Industrie, Wirtschaft und Kultur im Fokus ihrer Ausrichtung haben, ist diese Form der Kooperation besonders erfreulich“, erklärte die Präsidentin der FH D, Prof. Dr. Brigitte Grass.

Pennekamp sieht für die Absolventen der Studiengänge hervorragende Berufschancen in seinem Unternehmen: „Die Berufs- und Karrierechancen sind vielversprechend und aussichtsreich. Der Energiemarkt verändert sich und bringt neue Herausforderungen mit sich, zum Beispiel in den Bereichen erneuerbare Energien oder Netze. Gerade hier werden qualifizierte Nachwuchskräfte benötigt. Die enge Kooperation mit der Fachhochschule bietet uns auch die Möglichkeit, junge Nachwuchskräfte an den Konzern zu binden und als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden“, so Pennekamp weiter.

Weitere Informationen zu Kooperationen der Stadtwerke Düsseldorf mit Hochschulen gibt es im Internet: http://www.swdag.de/unternehmen/karriere/berufseinsteiger/studenten_kooperation.php.

Kommunalkonferenz „Elektromobilität in Kommunen“ in Düsseldorf

Wie kommen eine Million Elektroautos auf die Straße?

(Düsseldorf – 07.10.2010) Neue technische Entwicklungen, Kooperationsmöglichkeiten und Perspektiven der Elektromobilität wurden am vergangenen Donnerstag von Experten in der Turbinenhalle der Stadtwerke Düsseldorf diskutiert. Im März haben sich in Düsseldorf unter Leitung der Stadtwerke Düsseldorf mehrere Partner zu dem Projekt „E-mobilNRW“ zusammengeschlossen. Im Rahmen der von der Bundesregierung geförderten „Modellregion Rhein-Ruhr“ entwickeln die Partner neue innerstädtische Mobilitätskonzepte – unterstützt von der Bundesregierung. „Unser Ziel steht fest: Bis 2020 wollen wir mindestens eine Million Elektroautos auf die deutschen Straßen bringen. In acht Modellregionen ist unser großer Praxistest mit rund 200 Projekten bereits erfolgreich angelaufen. Hier wird Elektromobilität unter Alltagsbedingungen erprobt. Für diese Projekte investiert das Bundesverkehrsministerium rund 130 Millionen Euro. Die gute Zusammenarbeit mit den Kommunen trägt entscheidend dazu bei, Deutschland künftig zum Leitmarkt der Elektromobilität zu machen“, beschreibt Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer die Ziele der Bundesregierung. Das Projekt „E-MobilNRW“ wird vom Bundesverkehrsministerium im Rahmen des Förderprojekts Modellregion Elektromobilität unterstützt.

Gemeinsam mit den Stadtwerken Brühl, Hilden, Emmerich, Fröndenberg, Schwerte, der MEGA Monheim und EVO Oelde sowie Drive Carsharing, Lufthansa Technik und der Landeshauptstadt Düsseldorf erarbeiten die Stadtwerke Düsseldorf Konzepte, die zu einer möglichst raschen Verbreitung der umweltfreundlichen Antriebsart Elektromobilität beitragen. „Die Kooperation von Kommunen und Stadtwerken ist ein probater Weg, um die emissionsarme urbane Mobilität voranzutreiben. Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir schon einiges erreicht: So werden Ladestationen im halb-öffentlichen Raum, zum Beispiel vor Ministerien, errichtet. Ein anderes Beispiel ist unser Engagement im Bereich von Schulen: Indem wir jungen Menschen das Thema E-Mobilität näherbringen, eröffnen wir neue Chancen für den erfolgreichen Ausbau dieser Antriebsart“, so Dr. Udo Brockmeier, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf.

Auch die Stadt Düsseldorf unterstützt das Projekt „E-MobilNRW“: „Elektrofahrzeuge sind leise und haben keinen Auspuff, das erhöht die Lebensqualität in unseren Städten erheblich. Bereits auf dem langen Weg hin zu einem flächendeckenden Einsatz von Elektrofahrzeugen bietet die Technologie Chancen für eine Verbesserung der Stromspeicherung und die Nutzung von Stromspitzen aus regenerativen Energien“, so Dr. Werner Görtz, Leiter des Düsseldorfer Umweltamtes. Prof. Dr. Klaus Beckmann vom Deutschen Institut für Urbanistik ergänzt: „Die Ebene, auf der der Elektroverkehr greifen soll und seine Wirkungen entfalten kann, ist die kommunale Ebene. Diese muss in die aktuelle Diskussion stärker eingebunden werden, ihrem Bedarf und Interesse an zukunftsfähigen, integrierten Verkehrskonzepten ist besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Aus unserer Sicht ist eine einseitige Fokussierung auf einen 1:1-Ersatz der Personenkraftwagen mit Verbrennungsmotor durch elektrisch angetriebene Fahrzeuge nicht sinnvoll. Vielmehr muss dem multi- und intermodalen Verkehrsverhalten durch differenzierte Verkehrsdienste und vielfältige Fahrzeugarten Rechnung getragen werden.“


September 2010

Heimspiel!

Autogrammstunde mit Fortuna Düsseldorf bei den Stadtwerken Düsseldorf

(Düsseldorf – 02.09.2010) Am 6. September hat die Fortuna ein echtes Heimspiel in der Hauptverwaltung ihres Hauptsponsors Stadtwerke Düsseldorf: In Flingern – die gemeinsame Heimat des Traditionsvereins und des Energieversorgers – ist die komplette Mannschaft sowie der Trainer- und Betreuerstab von 15 bis 16:30 Uhr am Höherweg 100 bei den Stadtwerken Düsseldorf zu Gast.

Für alle Fans gibt es an diesem Tag noch eine besondere überraschung. Auch für die kleinen Anhänger der Fortuna ist gesorgt: Der Sport Action Bus des Stadtsportbundes sorgt mit Kletterwand und Krabbeltunnel für Spaß und Bewegung.


August 2010

Ausbildung bei den Stadtwerken

Bewerbungen für den Ausbildungsjahrgang 2011 ab sofort online

(Düsseldorf – 27.08.2010) Die Stadtwerke Düsseldorf bieten auch im kommenden Jahr jungen Menschen einen interessanten Ausbildungsplatz an. Vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur – im technischen wie im kaufmännischen Bereich können Schulabgänger im September 2011 eine Ausbildung bei den Stadtwerken beginnen. Neu für diesen Ausbildungsjahrgang ist, dass Bewerbungen nur noch online entgegen genommen werden. Alle erforderlichen Voraussetzungen sind aufzurufen unter www.swd-ag.de/unternehmen/karriere/index.php. Die Bewerbung muss bis zum 31. Oktober 2010 vorliegen. Folgende Berufe bilden wir 2011 aus:

AusbildungsberufeVoraussetzungen
AnlagenmechanikerHauptschule Typ A
Elektroniker/ -innen für BetriebstechnikFachoberschulreife
Fachangestellte für BäderbetriebeHauptschule Typ A
IndustriekaufleuteFachoberschulreife
Mechatroniker/ -innenFachoberschulreife

Die Stadtwerke Düsseldorf sind einer der größten Ausbildungsbetriebe mit einem anerkannt hohen Standard in der Region. Das Angebot liegt mit einer hohen Ausbildungsvergütung sowie zahlreichen Zusatzleistungen deutlich über der Norm und bietet besonders leistungsstarken jungen Menschen auch nach Abschluss der Ausbildung viele interessante Weiterbildungsmöglichkeiten.

„Wir sind fest in Düsseldorf verwurzelt und zeigen mit diesem Ausbildungsangebot unsere Verbundenheit und Verantwortung gegenüber den Menschen in der Stadt und der Region“ so Rainer Pennekamp, Arbeitsdirektor der Stadtwerke Düsseldorf.
Rund 2.500 Beschäftigte und ein Jahresumsatz von fast zwei Milliarden Euro machen das Unternehmen zu einem der führenden Infrastrukturdienstleister in der Region.

Auf der interaktiven Web-Site www.grosses-leisten.de können sich Interessierte umfangreich über das Ausbildungsangebot der Stadtwerke Düsseldorf informieren.

Reise um die Erde in 80 Tagen

Stadtwerke begrüßen Weltumrunder in den Düsseldorf Arcaden

(Düsseldorf – 20.08.2010) Der bekannte Roman von Jules Verne wird 137 Jahre nach seiner ersten Veröffentlichung, in Düsseldorf zeitgemäße Realität: Das „Zero Race“, die Erdumrundung einer Gruppe von Elektroautos, die ausschließlich mit regenerativen Energien angetrieben werden, ist heute von 15 bis 18 Uhr in der Landeshauptstadt zu Gast bei den Stadtwerken Düsseldorf. „Wir sind stolz darauf, dass es uns gelungen ist, Zero Race kurzfristig für einen eigentlich gar nicht geplanten Boxen-Stopp in Düsseldorf zu gewinnen“, so Knut Dahlmanns, Marketing-Leiter der Stadtwerke. Gerade jetzt beschäftigen sich die Stadtwerke intensiv mit dem Thema Elektromobilität und erproben – gemeinsam mit der Stadt Düsseldorf und weiteren Energieversorgern in der Region – in einem wissenschaftlich begleiteten Forschungsvorhaben den Auf- und Ausbau einer neuen, nachhaltigen urbanen Mobilität. Die Stadtwerke haben in Düsseldorf die erste öffentliche Elektrotankstelle gebaut. Zusätzlich, als technische Innovation, wurde im Haus eine in einen Laternenmast integrierte Ladestation entwickelt, die das Angebot an Tankmöglichkeiten erheblich ausweiten kann. Ziel der Stadtwerke ist es, in der Region der führende Infrastrukturdienstleister für Elektromobilität zu werden.

Das von der UN unterstützte Projekt „Zero Race“ ist diesen Montag in der Schweiz in Genf gestartet und fährt über Paris, Düsseldorf, Amsterdam, Hamburg, Kiew, Moskau und Urum-chi nach Shanghai. Per Schiff geht es dann über Vancouver, San Francisco, Los Angeles und Mexico nach Cancun, wo die Weltumrunder im Dezember 2010 Gast der Weltklimakonferenz sein werden. Von dort setzt das Zero Race wieder in die „Alte Welt“ über und wird via Lissabon und Madrid am 22. Januar 2011 in Genf zurückerwartet.

Die eigenen Vorgaben, die sich Zero Race setzt, gehen weit über die „Ziellinie“ hinaus. Die teilnehmenden Fahrzeuge werden nach genau festgelegten Kriterien beurteilt und nach den Prinzipien der nachhaltigen Entwicklung gemanagt. Das beinhaltet, dass alle Autos mit Strom fahren müssen, der aus erneuerbaren Energien stammt. Und alle Emissionen, die während der Durchführung unvermeidbar entstehen (z.B. Schiffspassagen), müssen durch den Kauf von CO2-Zertifikaten kompensiert werden.

„Unsere Mission ist es, aufzuklären, Bewusstsein zu schaffen, zu inspirieren und Regierungen und den Menschen zu helfen, selber etwas für eine nachhaltige Zukunft zu unternehmn“, so Louis Palmer, Direktor des Zero Race.


Sonnige Zeiten für Düsseldorf

Stadtwerke-Tochter „Grünwerke“ nimmt Photovoltaik-Anlagen in Betrieb

(Düsseldorf – 19.08.2010) Die Grünwerke GmbH, die Ende Mai gegründete Tochtergesellschaft der Stadtwerke Düsseldorf für regenerative Energien, legt eine beachtliche Bilanz für die ersten 100 Tage vor: Bereits drei Photovoltaik (PV)-Anlagen wurden installiert und nun der öffentlichkeit vorgestellt. „Wir haben angekündigt, mit unserer Tochtergesellschaft in den kommenden zehn Jahren einen dreistelligen Millionenbetrag in erneuerbare Energien investieren – die neuen photovoltaikanlagen mit einem Gesamtinvest von rund 1 Million Euro sind ein wichtiger Schritt auf diesem Weg“, kommentiert Rainer Pennekamp, Vorstandsmitglied der Stadtwerke Düsseldorf, das Engagement im Bereich PV. „Wir haben drei Anlagen in Betrieb genommen, die mit einer Gesamtleistung von 385 Kilowatt genügend Strom erzeugen, um den Jahresstrombedarf von rund 110 Vier-Personen-Haushalten zu decken. Besonders erfreulich hierbei: Gleichzeitig werden, bezogen auf den deutschen Strommix, rund 195 Tonnen Kohlendioxid vermieden“, so Matthias Trunk, Geschäftsführer der Grünwerke.

Die Anlagen befinden sich auf Dächern des Tennisclubs Rot-Weiß in Düsseldorf-Mörsenbroich, des Unternehmens „ABC Logistik“ im Düsseldorfer Hafen und des Betriebshofs der Stadtwerke Düsseldorf. „Wir freuen uns über die ‚Vielfalt‘ auf dem PV-Markt: Ganz unterschiedliche Unternehmen und Vereine zeigen Interesse an regenerativer Energie und besonders an Photovoltaik. In Kürze werden wir ein weiteres Projekt vorstellen können“, so Trunk weiter.

Die Anlagen auf den Dächern des Tennisclubs Rot-Weiß liegt auf einem Flach- und einem Schrägdach und umfassen annähernd 1.000 Module auf einer Fläche von fast 1.100 Quadratmetern. „Unsere Tennishallendächer eignen sich aufgrund ihrer Größe gut zur Solarstromerzeugung, insbesondere wenn sie, wie auf der Lenaustraße, in Nord-Süd-Richtung stehen. Unser Club ist umweltfreundlich aus überzeugung – aktiver Sport und Engagement für eine saubere Umwelt sind für uns ein gutes Team“, so Dr. Thorsten Bandel, Vereinsvorsitzender des Tennisclubs Rot-Weiß. „Und weil sich unsere Hallendächer ideal für die Stromerzeugung aus Sonnenlicht eignen, war der Schritt hin zu einer Kooperation mit den Grünwerken für uns folgerichtig“, so Bandel weiter. Gebaut wurden die Anlagen von der Firma rekardio aus Bolanden.

Die Grünwerke, die „grüne“ Tochter der Stadtwerke Düsseldorf, steht für das Engagement des Unternehmens im Bereich erneuerbarer Energien. Das Geschäftsmodell der Grünwerke besteht schwerpunktmäßig darin, schlüsselfertige Anlagen zu erwerben und zu betreiben. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.gruenwerke.de.

Zu den Anlagen

  • PV-Anlagen Lenaustr. 14, 40470 Düsseldorf
    Leistung Flachdach 55 kWp, Anzahl Module 284, Modulfläche rd. 320 m²
    Leistung Schrägdach 77 kWp, Anzahl Module 702, Modulfläche rd. 766 m²
  • PV-Anlagen Neuss Düsseldorfer Häfen, Cuxhavener Str. und Am Fallhammer, 40221 Düsseldorf
    Leistung Cuxhafener Str. 130 kWp, Anzahl Module 1.184, Modulfläche 1.292 m²
    Leistung Am Fallhammer 59 kWp, Anzahl Module 532, Modulfläche rd. 580 m²
  • PV-Anlage Betriebshof Stadtwerke Düsseldorf, Höherweg 200, 40233 Düsseldorf
    Leistung Flachdach 64 kWp, Anzahl Module 332 , Modulfläche rd. 462 m²

Zum Tennisclub Rot-Weiß (TC Rot-Weiß)

Der TC Rot-Weiß Düsseldorf ist ein Düsseldorfer Traditionsverein, der – 1925 gegründet – seine Heimat nach dem 2. Weltkrieg an der Lenaustraße fand. Auf der Anlage wurden große sportliche Erfolge gefeiert, viele Jahre wurde in der Regionalliga gespielt. In den letzten Jahren wurden das Clubhaus und die Anlage umfangreich modernisiert. Seitdem ist der Club Leistungsstützpunkt für die Düsseldorfer Tennisjugend und Heimat des Tennisbezirkes 3.

(Düsseldorf – 17.08.2010) Die Stadtwerke Düsseldorf geben 50 Personen die Möglichkeit, an ihrem neuen Kino- und TV-Spot mitzuwirken. Gemeinsam mit center.tv, dem Fernsehsender für Düsseldorf und Neuss, entstehen mit Taschenlampe und Fotoapparat einmalige Foto-Kunstwerke und Videos – eine Technik, die jeder erlernen kann, der Interesse an Malerei und eine Idee für ein Motiv hat. Mittels diverser Lichtquellen wird so ein Spot im nächtlichen Düsseldorf entstehen.

Zunächst erhalten die Teilnehmer einen 3-stündigen Workshop mit der international bekannten Lichtkünstlergruppe „Lichtfaktor“. Wenige Tage später ziehen die frischgebackenen Lichtkünstler dann gemeinsam durch die Stadt und zeichnen spannende Motive, die das energiegeladene Leben der Landeshauptstadt ausmachen.
Begleitet wird das Ganze von einem center.tv-Team. Während der Produktion des Films erstellt das Team ein „Making Of“, das gemeinsam mit dem Spot bei einer großen Spot-Premiere gezeigt wird. Der Film wird später im Kino, bei center.tv und auf der Homepage der Stadtwerke Düsseldorf zu sehen sein.
Wer Teil dieses besonderen Projekts werden möchte, sendet bis zum 12. September 2010 eine Mail mit Kontaktdaten, Alter und einer kurzen Begründung, warum er/sie ausgewählt werden sollte, an lichtwerker@centertv.de. Ebenfalls möglich ist ein Anschreiben an Stadtwerke Düsseldorf,
Abteilung Marketing, Stichwort: Lichtwerker, Höherweg 100, 40233 Düsseldorf. Sollten mehr als 50 Bewerbungen eingehen, entscheidet das Los.

Video auf YouTube ansehen.

Licht aus – Spot an

Film ab für Kunstprojekt der Stadtwerke Düsseldorf

(Düsseldorf – 12.08.2010) Die Stadtwerke Düsseldorf engagieren sich für Kunst in der Stadt. Kunstliebhaber finden auf der Website des Energieversorgers einen überblick über „Kunst bei den Stadtwerken Düsseldorf“:
http://www.swd-ag.de/unternehmen/profil/kunstwerke/index.php.

Besonderes Augenmerk verdient pacemaker., die Lichtinstallation des Düsseldorfer Künstlers Mischa Kuball. Für die Stadtwerke Düsseldorf entwickelte Kuball ein raumgreifendes, pulsierendes Konzept, das vier Positionen auf dem Gelände der Stadtwerke umfasst. In einem Video wird pacemaker. erlebbar. Zudem erläutert der Künstler selbst seine Installation:
http://www.swd-ag.de/geschaeftskunden/dienstleistungen/beleuchtung_kuball.php
Bereits Mitte der Neunziger Jahre entschlossen sich die Stadtwerke Düsseldorf, ihre Standorte im Stadtteil Flingern zusammenzuführen. Alte traditionelle Bausubstanz sollte sich dabei auch optisch mit modernen Bürogebäuden verbinden. Das Gesamtkonzept berücksichtigte aber nicht nur architektonische Aspekte, sondern auch repräsentative Kunst. Sowohl im Innen- wie im Außenbereich wurden ästhetische Zeichen setzen. Im Internet werden die einzelnen Bereiche, wie die Ausgestaltung der Büroräume durch die Fotoarbeiten der Klasse Professor Ruff oder die Gestaltung der historischen Turbinenhalle durch Jorge Pardo detailliert und bildreich präsentiert.

(Düsseldorf – 10.08.2010) Bei der bereits zum neunten Mal durch die Münchner Process Management Consulting GmbH durchgeführten Webstudie zur Kundenfreundlichkeit erreichten die Stadtwerke Düsseldorf erneut einen Spitzenplatz. In der Kategorie „Erhöhung der Kundenbindung“ wurden die Stadtwerke Düsseldorf Zweiter, insgesamt reichte es für Platz Vier und ließen damit namhafte Konkurrenten wie RWE oder Vattenfall hinter sich. Die Studie untersuchte die Internetauftritte der 100 größten Strom- und 50 größten Gasversorger Deutschlands anhand von 120 Kriterien.

Schon lange ist es so, dass die Besucherinnen und Besucher der Website sich nicht nur über Preise informieren oder online ihren Zählerstand übermitteln können. Es sind die vielen interaktiven und hochinformativen Angebote, die einen Besuch der Internetseiten wertvoll gestalten. Das interaktive Energiesparhaus zum Beispiel bietet zu allen Aspekten rund ums Wohnen Hinweise und Tipps zum Energiesparen und damit zur Kostendämpfung: Energiesparhaus.

Auch das Thema Trinkwasser wird von der Aufbereitung über die Verteilung bis hin zum frischen Genuss als Lebensmittel dargestellt. Die ausführliche Trinkwasseranalyse gehört ebenso dazu wie sachliche Informationen zum Bereich Säuglingsnahrung: http://www.swd-ag.de/privatkunden/wasser/index.php.

Besonders wichtig im Online-Bereich sind die vielfältigen Angebote zur Kontaktaufnahme. E-Mail-Formulare, der direkte Draht ins Beschwerdemanagement, Gästebuch und Newsletter sind schon seit Jahren ein fester Bestandteil der Stadtwerke Online-Kommunikation und werden intensiv genutzt. Hinzu gekommen sind in den letzten Monaten eine Online-Terminvereinbarung für unser Kundenzentrum am Höherweg 100 sowie das Angebot, aktuelle Information zum Thema Energieeffizienz über RSS-Feeds zu abonnieren.

Alle Ergebnisse der Studie: http://www.process-consulting.de/index.php?M=04_00_


Juli 2010

Umweltfreundliche Energie hautnah erleben

Interaktiver Erlebnis-Parcours in den Düsseldorf Arcaden

(Düsseldorf – 30.07.2010) Ob Windkrafträder, Photovoltaikanlagen oder Wasserkraftwerke – wie sich die Stadtwerke Düsseldorf für Umwelt und Klima engagieren, zeigt erstmalig eine interaktive Ausstellung mit 17 Exponaten vom 29. Juli bis 21. August in den Düsseldorf Arcaden in Bilk. „Der Erneuerbare-Energien-Parcours macht erneuerbare Energien interaktiv greifbar, zum Beispiel mit Bewegungsmodellen. Ich freue mich sehr, dass diese interessante Präsentation hier in Düsseldorf stattfindet“, so Iris Bellstedt, Vorsitzende des Umweltausschusses der Stadt Düsseldorf, die die Ausstellung gemeinsam mit Rainer Pennekamp, Vorstandsmitglied der Stadtwerke Düsseldorf, und Matthias Trunk, Geschäftsführer der Grünwerke GmbH, eröffnete. Höhepunkt der Ausstellung ist der „Energy Globe“ – eine 3,20 Meter große Kuppel mit vier Projektoren für 3D-Animationen und mehreren Displays, die mit ihrer interaktiven Oberfläche Ursachen und Folgen des Klimawandels plastisch veranschaulicht. Gleichzeitig zeigt sie Lösungswege auf, mit denen man dem Klimawandel entgegensteuern kann. Durch Berühren der Oberfläche können die Besucher so die Klimaentwicklungen der Erde bis ins Jahr 2200 simulieren.

„Mit der Gründung unserer Tochtergesellschaft ‚Grünwerke GmbH‘, die unser Engagement im Bereich erneuerbare Energien bündelt, haben wir in diesem Jahr ein deutliches Signal für den massiven Ausbau der erneuerbaren Energien gesetzt. Energie ist für uns im Alltag selbstverständlich. Unsere Ausstellung zeigt die Arbeit, die ‚dahintersteckt‘. Die Ausstellung bietet auch für Jugendliche eine spannende Möglichkeit, sich mit der Technik von morgen zu beschäftigen“, ergänzt Rainer Pennekamp. „Wir sind für kommende Zeiten mit unserem breitgefächerten Angebot von Biomasse-Anlagen über Photovoltaik bis hin zur Windkraft gut aufgestellt und können auch in Zukunft eine zuverlässige und klimaschonende Energieversorgung darstellen“, so Pennekamp weiter.

Begleitend zur Ausstellung haben die Stadtwerke Düsseldorf eine Broschüre herausgebracht, die Themen wie erneuerbare Energien, umweltfreundliche Techniken wie Brennstoffzellen oder zukünftige Anwendungsbereiche wie Elektromobilität anschaulich beschreibt.

Öffnungszeiten der Ausstellung:

Montags bis samstags zwischen 8 und 22 Uhr und sonntags zwischen 13 und 18 Uhr ist die Ausstellung im Einkaufszentrum Düsseldorf Arcaden an der Friedrichstraße 133, Düsseldorf-Bilk, geöffnet. Gruppen werden täglich, außer sonntags, fachkundig durch die Ausstellung geführt. Anmeldungen unter marketing@swd-ag.de oder unter der Rufnummer (0211) 821 3467. Die Besichtigung ist kostenlos.

Trinkwasser-Rekord!

Wasserwerke sorgen für Abkühlung am heißesten Tag

(Düsseldorf – 05.07.2010) Am bisher heißesten Tag dieses Sommers mussten sich die Wasserwerke der Stadtwerke Düsseldorf letzten Freitag mächtig ins Zeug legen: 200.000 Kubikmeter Trinkwasser, das sind 200 Millionen Liter, brauchten die Düsseldorfer Bürger und die Gäste der Landeshauptstadt. Damit erreichten die Wasserwerke den seit 13 Jahren bestehenden Mengenrekord. An die absoluten Grenzen stoßen die drei Wasserwerke der Stadtwerke Düsseldorf damit aber trotzdem noch nicht: Die Höchstmenge, die sogenannte Engpassleistung, beinhaltet noch beruhigende Reserven.

200 Millionen Liter entsprechen umgerechnet rund 340 Litern Trinkwasser pro Kopf der Bevölkerung. Allerdings mit einem unschlagbaren Vorteil: Diese riesige Menge musste nicht mit LKW über Düsseldorfs Straßen transportiert werden, verursachte keinen Staub und keine Abgase und musste nicht mehr gekühlt werden. Das Düsseldorfer Trinkwasser kommt jederzeit und in ausreichender Menge klar, kühl und wohlschmeckend mit bester Lebensmittelqualität aus dem Wasserhahn.


Juni 2010

Kopfüber ins Getümmel mit grünem Strom

Stadtwerke Düsseldorf liefern Ökostrom für die größte Kirmes am Rhein

(Düsseldorf – 24.06.2010) In diesem Sommer laufen die Fahrgeschäfte der größten Kirmes am Rhein mit Ökostrom. Die Energie wird zu 100 Prozent aus Wasserkraft gewonnen und vermeidet so rund 400 Tonnen Kohlendioxid im Vergleich zur herkömmlichen Stromversorgung. Die Stadtwerke Düsseldorf AG übernehmen die Mehrkosten für den Ökostrom und unterstützen damit zusätzlich das Brauchtum in der Landeshauptstadt.

Insgesamt benötigt die Kirmes auf den Oberkasseler Rheinwiesen circa 800.000 Kilowattstunden Strom. Der Veranstalter der Kirmes, der St. Sebastianus Schützenverein, und dessen Energie-Vertragspartner Heinrich Kröger GmbH sind deswegen stolz darauf, dass die Schausteller in diesem Jahr ihre Fahrgeschäfte mit zertifiziertem „grünen“ Strom betreiben können. Damit leistet auch die Kirmes ihren Beitrag zum Klimaschutz. Der Strom wurde zertifiziert durch das ‚ok-Power-Label‘ des Öko-Instituts e.V. und gilt für die Dauer der neuntägigen Traditionsveranstaltung.

Noch ein Sommermärchen

Zum 15. Mal startet die Stadtwerke Düsseldorf Drachenbootregatta

(Düsseldorf – 23.06.2010) Am kommenden Samstag (26.06.) geben die Stadtwerke Düsseldorf im Medienhafen wieder den Startschuss zum Wettkampf um die begehrten Drachenbootpokale. Zum mittlerweile 15. Mal wagen rund 1.500 Aktive in 60 Teams den Drachenritt auf dem Wasser: Am Samstag gehen ab 11 Uhr die Mannschaften von Düsseldorfer Unternehmen an den Start, am Sonntag (27.06.) werden ab 11 Uhr die „Fun-Teams“ um den Pokal kämpfen.

„Bereits seit mehreren Jahren engagieren wir uns im Rahmen unserer Drachenbootregatta unter dem Motto ‚Unternehmen tun Gutes‘ für soziale Zwecke. Der Erlös vieler Aktionen geht an soziale Einrichtungen in Düsseldorf“, so Projektleiter Stefan Bergmann von den Stadtwerken Düsseldorf. Mit am Start ist in diesem Jahr wieder ein Boot der Malteser. Neu ist, dass über eine Kampagne Bürgerinnen und Bürger gesucht wurden, die sich ehrenamtlich engagieren. Mit einigen dieser Ehrenamtlichen paddeln Malteser gemeinsam im Boot um den Pokal. „Uns freut sehr, dass die Stadtwerke Düsseldorf eine so etablierte Veranstaltung wie die Drachenbootregatta nutzen, um das Thema Ehrenamt ins Bewusstsein der Menschen zu bringen. Selbst Helfer brauchen immer wieder Hilfe, deshalb sind wir dringend auf ehrenamtliche Unterstützung angewiesen“, beschreibt Constantin Graf Droste zu Vischering, stellvertretender Stadtbeauftragter der Malteser, die Kooperation mit den Stadtwerken Düsseldorf.

„Bei uns spielt der Gemeinschaftsgedanke eine große Rolle, auch außerhalb der Dienste“, so Graf Droste zu Vischering weiter. „Deshalb machen wir in unserer Freizeit auch schon seit Jahren mit bei der Stadtwerke Düsseldorf Drachenbootregatta“.

Neben spannenden Drachenbootrennen warten auf die kleinen und großen Besucher abwechslungsreiche Aktionen auf der Flaniermeile und ein buntes Bühnenprogramm. Die kleinen Besucher vergnügen sich im Kinderaktionsbereich mit zahlreichen Spielen und Malaktionen. An den Ständen der Stadtwerke Düsseldorf kann man sich schminken lassen oder eigene Buttons herstellen, anschließend wird ein Erinnerungsfoto geschossen. Am Stand der Energieberatung können die Besucher ihr Geschick am neuen Balance-Spiel testen, das auf der Stadtwerke Düsseldorf Drachenbootregatta Premiere feiert.

Der Eintritt zur gesamten Veranstaltung ist wie immer kostenlos. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.drachenbootregatta.de.

Wir wünschen allen Besuchern und „Mitpaddlern“ ein spannendes Wochenende!

Vorstand der Stadtwerke Düsseldorf wieder vollständig

Vorstandsvorsitzender und Vertriebsvorstand zum 1. Juli 2010 bestellt

(Düsseldorf – 11.06.2010) Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Düsseldorf AG hat Dr. Udo Brockmeier (51 Jahre) zum neuen Vorstandsvorsitzenden sowie Uwe Benkendorff (47 Jahre) zum neuen Vorstand für Vertrieb, Kundenmanagement und Finanzen bestellt. Dr. Udo Brockmeier ist derzeit noch Vorstandsvorsitzender der EnBW Kraftwerke AG. Uwe Benkendorff ist derzeit noch Mitglied des Vorstands für das Ressort Vertrieb und Unternehmensentwicklung beim Prager Stadtwerk Pražská energetika, a.s..

„Wir beglückwünschen die Stadtwerke zu ihrem nun wieder &sdquo;vollständigen‘ Vorstand. Mit Dr. Udo Brockmeier und Uwe Benkendorff konnten zwei erfahrene Topmanager für die Stadtwerke Düsseldorf gewonnen werden. Gemeinsam mit Rainer Pennekamp verkörpern sie eine gute personelle Basis für die weitere positive Entwicklung der Stadtwerke Düsseldorf“, so Hans-Peter-Villis, Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf. „Das Unternehmen Stadtwerke Düsseldorf ist in einer guten wirtschaftlichen Verfassung. Im letzten halben Jahr wurden viele neue Projekte angestoßen, die nun erfolgreich weiter entwickelt werden sollen.“

„Der Aufsichtsrat und ich danken Hans-Georg Edlefsen ausdrücklich für seine engagierte und gute Arbeit. Er hat zusätzlich zu seiner Aufgabe als kaufmännischer Vorstand der EnBW Regional AG seit Februar 2010 die Bereiche Vertrieb und Finanzwirtschaft bei den Stadtwerken Düsseldorf betreut und wesentlich für Kontinuität gesorgt“, so Villis weiter.

Hinweis an die Redaktionen:
Unter Foto-Downloads finden Sie reprofähige Fotos der neuen Vorstände.


Mai 2010

Stadtwerke Düsseldorf gründen „Grünwerke GmbH“

Massive Investitionen in erneuerbare Energien geplant

(Düsseldorf – 20.05.2010) Die Stadtwerke Düsseldorf setzen mit der Gründung des Tochterunternehmens Grünwerke ein deutliches Zeichen für den verstärkten Ausbau erneuerbarer Energien: „Wir wollen in den kommenden zehn Jahren einen dreistelligen Millionenbetrag in erneuerbare Energien investieren“, so Rainer Pennekamp, Vorstand der Stadtwerke Düsseldorf. Im Mittelpunkt steht dabei die neu gegründete Tochtergesellschaft Grünwerke: „In unserem neuen Tochterunternehmen bündeln wir alle Aktivitäten im Bereich der Windkraft – sowohl an Land wie auch auf See – und der Sonnenenergie. Das erste neue Projekt der Grünwerke ist die Beteiligung an dem Offshore-Projekt ‚EnBW Baltic 1‘, an dem wir uns mit vier Megawatt beteiligen. ‚EnBW Baltic 1‘ ist der erste kommerzielle Offshore-Windpark in der deutschen Ostsee und wurde von der EnBW Erneuerbare Energien GmbH entwickelt. Die Fertigstellung ist für Ende 2010 geplant“, so Pennekamp weiter.

Strategisches Ziel der Stadtwerke Düsseldorf ist, die Erzeugungskapazitäten im Bereich erneuerbare Energien bis zum Jahr 2020 nahezu zu vervierfachen und somit auf 500 Gigawattstunden (GWh) pro Jahr auszubauen. Diese Menge reicht aus, um rund 125.000 Haushalte mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden pro Jahr zu versorgen. Neben Projekten für die Wind- und Sonnenenergie wird das Unternehmen auch verstärkt in Biomassekraftwerke investieren.

Der Name Grünwerke steht bei den Stadtwerken Düsseldorf für die „grüne“ Tochter des Unternehmens. „Die Grünwerke verdeutlichen den Bezug zu den Stadtwerken Düsseldorf und stehen gleichzeitig für unser Engagement im Bereich erneuerbarer Energien“, ergänzt Trunk. Das Geschäftsmodell der neuen Erneuerbare Energien-Gesellschaft wird schwerpunktmäßig darin bestehen, schlüsselfertige Anlagen zu erwerben und zu betreiben. Die Stadtwerke sehen einen Vorteil der neuen Gesellschaft darin, dass die im Unternehmen bereits vorhandenen Kompetenzen gebündelt und gezielt ausgebaut werden können. „Bei den Grünwerken werden Experten aus den Bereichen erneuerbare Energien und Akquisitionen eingesetzt, die sich um die Großinvestitionen kümmern. Zusätzlich greifen wir auf die Spezialisten aus dem Hause Stadtwerke Düsseldorf zurück“, so Matthias Trunk, Geschäftsführer der Grünwerke. Besonders erfreulich ist: Der stadtwerkeeigene Energiemix wird sich dabei deutlich zugunsten erneuerbarer Energien verschieben.

„Die Grünwerke werden aber auch unsere bisherigen Aktivitäten in diesen Bereichen, wie den Windpark im nahe gelegenen Willich mit einer Leistung von insgesamt vier Megawatt oder unsere über 300 Quadratmeter große Photovoltaikanlage auf dem Dach des technischen Rathauses übernehmen“, fasst Pennekamp den Aufgabenbereich der Stadtwerke-Tochter zusammen. Das Unternehmen wird in Nordrhein-Westfalen tätig sein, aber auch außerhalb der Landesgrenzen – wenn sich interessante Projekte ergeben. Die Grünwerke haben angekündigt, in den kommenden Monaten weitere Projekte vorzustellen.

Informationen gibt es im Internet unter www.gruenwerke.de.

Hintergrund:

EnBW Windpark Baltic 1 – ein Offshore-Projekt der EnBW:

  • 21 Windkraftanlagen auf einem Areal von sieben Quadratkilometern
  • 16 Kilometer nördlich der Halbinsel Darß/Zingst in der deutschen Ostsee
  • Windräder bis zu 125 Meter hoch
  • Park wird Strom für 50.000 Haushalte liefern
  • Investitionssumme: rund 200 Millionen EUR
  • rund 24 Megawatt von EnBW Baltic 1 werden an Stadtwerke-Partner der EnBW vergeben
  • Stadtwerke Düsseldorf: Beteiligung mit 4 Megawatt

Zwei umweltschonende Kraftpakete für den Flughafen

Düsseldorf International und Stadtwerke Düsseldorf nehmen neue Blockheizkraftwerke in Betrieb

(Düsseldorf – 11.05.2010) Der Flughafen Düsseldorf GmbH und die Stadtwerke Düsseldorf AG setzen ihre bewährte Zusammenarbeit fort. Zwei Blockheizkraftwerke (BHKW) erweitern das alte Heizwerk an der Frachtstraße und sichern damit den Wärmebedarf des Airports. Sowohl Flughafen-Geschäftsführer Christoph Blume als auch Stadtwerke-Vorstand Rainer Pennekamp betonten, dass es sich um die konsequente Weiterentwicklung der langjährigen und erfolgreichen Kooperation der beiden Düsseldorfer Unternehmen handelt. Erst im vergangenen Jahr hatte der Energieversorger die europaweit ausgeschriebene Stromversorgung des Airports für die Jahre 2011 und 2012 für sich entscheiden können.

Das BHKW befindet sich in einem 10 x 10 Meter großen Anbau an das Heizwerk in der Frachtstraße, direkt neben dem Parkhaus 7. „Wir leisten mit dieser neuen Anlage einen wichtigen Beitrag zur Energieersparnis sowie zur Verbesserung der Umweltbilanz unseres Flughafens“, so Christoph Blume, Sprecher der Flughafengeschäftsführung. Rund 8.500 Tonnen CO2 können mit dem neuen BHKW pro Jahr eingespart werden.
„Ermöglicht wird dies durch den sehr hohen Wirkungsgrad von über 90 Prozent, der durch die intelligente Technik der Kraft-Wärme-Kopplung erreicht wird“, ergänzte Stadtwerke Vorstand Rainer Pennekamp. Beide Manager betonten, dass dieses BHKW exakt in das energiepolitische Konzept beider Unternehmen wie auch der Landeshauptstadt passt.

Das bestehende Heizwerk aus dem Jahr 1971, das mit einer Wärmeleistung von 45 Megawatt aus fünf Heizkesseln heute nur noch einen Teil des Wärmebedarfs des Flughafens abdeckt, wird seit 2005 von den Stadtwerken Düsseldorf betrieben.
Der Wärmebedarf des Flughafens beträgt inzwischen rund 90 Gigawattstunden (GWh) jährlich. Aus diesem Grund erweiterten die Stadtwerke das bestehende Heizwerk um zwei weitere BHKW. Mit der nun erhöhten Wärmeproduktion von 15,5 GWh pro Jahr kann der gesamte Bedarf des Flughafens gedeckt werden.

Der wesentliche Unterschied zu dem ursprünglichen Heizwerk besteht darin, dass ein BHKW neben Wärme auch Strom erzeugt. Die Leistung liegt bei fast zwei Megawatt – rund 15.000.000 Kilowattstunden (kWh) Strom können im Jahr erzeugt werden. Der Flughafen verbraucht jährlich rund 131 Millionen Kilowattstunden – so viel wie eine mittelgroße Stadt. Rund zehn Prozent davon werden somit künftig in dem neuen BHKW selbst produziert.

Nachdem das Vorhaben im Juni 2009 genehmigt worden war, starteten die Baumaßnahmen im Juli. Bereits im Dezember konnte das BHKW in Testbetrieb genommen werden; seit Februar dieses Jahres läuft die Anlage im Dauerbetrieb.


April 2010

Stadtwerke Düsseldorf

Solides Ergebnis für 2009 und gute Zukunftsperspektiven

(Düsseldorf – 26.04.2010) „Das Geschäftsjahr 2009 war herausfordernd, aber wir haben uns in der Wirtschaftskrise gut behauptet. Mit dem erzielten Ergebnis sind wir sehr zufrieden“, resümiert Rainer Pennekamp, Vorstandsmitglied der Stadtwerke Düsseldorf AG. Der Jahresüberschuss erreichte mit 63 Millionen Euro annähernd das Vorjahresniveau und damit den Planwert. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg im gleichen Zeitraum um 1,2 Millionen Euro auf 91,5 Millionen Euro. Über alle Sparten hinweg sind allerdings die Absatzzahlen gesunken, was der Wirtschaftskrise und ihren Folgen, beispielsweise Kurzarbeit bei einigen Großkunden, geschuldet ist. „Die witterungsbedingten Absatzerhöhungen zum Jahresende bei Gas und Fernwärme sowie ein stabiler Wasserverkauf führten zu einem insgesamt noch zufriedenstellenden Absatz“, so Pennekamp weiter.

„Wir haben frühzeitig und sehr konsequent auf die Auswirkungen der Wirtschaftskrise reagiert. Mit dem Programm ‚Fit für die Zukunft‘ haben wir bereits mit Beginn des zweiten Halbjahres 2009 daran gearbeitet, unsere Kosten nachhaltig zu reduzieren und zusätzliche Erlöspotenziale zu erschließen. Insbesondere dadurch ist es uns gelungen, dieses Ergebnis zu erreichen.“
Für die nächsten Jahre geht Pennekamp von einer weiterhin angespannten Marktlage aus: „Die schwache Konjunktur wird die Ergebnislage in unserem Kernsegment Energie belasten. Wir sehen uns für diese Her-ausforderungen gut vorbereitet, werden allerdings weiter mit Nachdruck daran arbeiten müssen, unsere Marktposition und unsere Ertragskraft zu sichern und weiter auszubauen. Mit EnBW haben wir dabei einen starken Partner an unserer Seite.“
„Wirtschaftliche Erfolge wollen die Stadtwerke Düsseldorf in den kommenden Jahren auch durch ihren zertifiziert guten Service und die enge Zusammenarbeit mit den Partner-Stadtwerken Hilden und Monheim erreichen“, so Pennekamp. „Die Partnerunternehmen und wir sind aufgrund der regionalen Nähe und der vergleichbaren Unternehmenskulturen gute strategische Partner. Viele Synergien haben wir schon umsetzen können“.
Mehrfach wurden die Stadtwerke Düsseldorf für ihre hohe Dienstleistungsbereitschaft ausgezeichnet. Vom TÜV Saarland wurde das Siegel „TÜV Service tested“ für hervorragende Kundenbetreuung und Kundenzufriedenheit vergeben, das bis 2011 gültig ist. Auch das Vergleichsportal Check 24 hat den Service der 39 marktaktivsten Anbieter getestet und dabei die Vertragsbedingungen und den Service unter die Lupe genommen. „Das ‚sehr gute‘ Ergebnis bestätigt unsere kundenorientierte Strategie. Hiermit gehen wir noch konsequenter auf Kundenbedürfnisse ein und differenzieren uns noch deutlicher von unseren Mitbewerbern. Guter Service ist für uns im Wettbewerb eine Chance, uns von Mitbewerbern positiv abzuheben – und diese nutzen wir erfolgreich“, so Pennekamp.
Im Bereich der Strom- und Wärmeversorgung arbeiten die Stadtwerke Düsseldorf intensiv an einem zukunftsgerichteten Konzept. Es umfasst eine zentrale Erzeugungsanlage, die nach dem umweltschonenden Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung gleichzeitig Strom und Fernwärme erzeugen soll.
Durch die Gründung einer neuen Tochtergesellschaft wird in erheblichem Umfang auch der Einsatz von erneuerbaren Energien ausgeweitet. Hierdurch schafft das Unternehmen ein starkes „grünes Standbein“ beim Energiemix. Der konsequente Zukauf und Aufbau von Erzeugungskapazitäten mit Windkraft und Sonnenenergie ist unternehmerisches Ziel. Dazu gehört eine Verfünffachung der Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien. Zudem arbeitet das Unternehmen in Abstimmung mit der Stadt an einer integrierten Wärmestrategie für Düsseldorf, am Ausbau des dezentralen Contractinggeschäfts sowie an intelligenten – eng an die Kundenbedürfnisse angepassten – Energiedienstleistungen.
Die Stadtwerke Düsseldorf haben für ihr Projekt Elektromobilität die Förderzusage des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung für die Modellregion Rhein/Ruhr erhalten. Die Region Düsseldorf soll in den kommenden Jahren zu einem der fortschrittlichsten und umweltfreundlichsten Verkehrsgebiete Nordrhein-Westfalens ausgebaut werden. Dazu gehören die Installation von Ladestationen, der Aufbau einer regionalen Infrastruktur, die Einführung eines Abrechnungs- und Leitsystems, die Anschaffung von Elektro-Fahrzeugen sowie der Aufbau eines Wartungsservices. Beteiligt sind neben weiteren Stadtwerke-Partnern in der Region das Wuppertal Institut als wissenschaftliche Begleitung sowie die Landeshauptstadt.

Ausbildung ist Zukunft

Die Stadtwerke Düsseldorf stellen sich den Herausforderungen der sich ständig wandelnden Arbeitswelt. Mit einem Qualifizierungsprogramm für die Führungskräfte wird die Voraussetzung zur Sicherung eines beständigen Unternehmenserfolges mit einer motivierten Belegschaft geschaffen. Die Ausbildung und Förderung junger Menschen ist eine nachhaltige Investition in die Zukunft des Unternehmens. So werden beispielsweise durch eine duale Ausbildung, die Studium und Ausbildung kombiniert, oder Programme zur Bestenförderung gute Nachwuchskräfte ausgebildet. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter blieb im vergangen Jahr mit 2601 nahezu konstant gegenüber dem Vorjahr.

Absatzentwicklung der einzelnen Geschäftsbereiche 2009:

Bedingt durch die Wirtschaftskrise verzeichnete der Stromverkauf gegenüber 2008 einen Rückgang um 18 % auf 5,3 Mrd. Kilowattstunden (kWh). Einem moderaten Minus in der Erdgas- und Fernwärmeversorgung (minus 4 % auf 5,3 Mrd. kWh bzw. Minus 13 % auf 1,3 Mrd. kWh) stand ein nahezu identischer Absatz beim Trinkwasser gegenüber (49 Mio. Kubikmeter). Die Erlöse der Müllverbrennungsanlage lagen mit 434 Tausend Tonnen verbrannten Abfalls um 7 % unter dem Vorjahreswert.

Betriebswirtschaftliche Kennzahlen

 20092008
Konzessionsabgabe Mio. €5356
Umsatzerlöse Mio. €1.9181.882
Umsatzerlöse Mio. €1.9181.882
Konzessionsabgabe Mio. €5356
Jahresüberschuss Mio. €6366
Cashflow Mio. €102122
Personalaufwand Mio. €172176
Personalstand (insgesamt)2.6012.611

Stadtwerke Düsseldorf setzen auf Erneuerung ihres Kraftwerkparks und auf den Ausbau erneuerbarer Energien

Genehmigungsantrag für ein Steinkohle-Heizkraftwerk wird zurückgezogen

(Düsseldorf – 23.04.2010) Ein modernes Erdgaskraftwerk, das nach dem umweltschonenden Verfahren der Kraft-Wärme-Kopplung gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt, steht im Mittelpunkt der weiteren Planungen der Stadtwerke Düsseldorf für die zukünftige Energieversorgung. Ergänzt wird das Konzept durch mittelfristige Investitionen in Erneuerbare Energien im dreistelligen Millionenbereich: „Wir werden in den nächsten Wochen eine Tochtergesellschaft gründen, die unser Engagement im Bereich der Wind- und Sonnenenergie bündeln wird. Zudem beabsichtigen wir, unser umfangreiches Know-how in der Nutzung von Biomasse und Biogas durch die Errichtung von Anlagen bei Kunden offensiv im Markt zu nutzen“, so Rainer Pennekamp, Vorstand der Stadtwerke Düsseldorf. Einzelheiten zur Tochtergesellschaft und zu konkreten Projekten sollen noch im ersten Halbjahr 2010 der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Für das geplante Erdgaskraftwerk wird zurzeit intensiv an der technischen Realisierung und an der Prüfung der wirtschaftlichen Aspekte des Projektes gearbeitet. Die Stadtwerke Düsseldorf rechnen damit, im ersten Halbjahr 2011 die Investitionsentscheidung für den Bau der Anlage zu treffen. Nicht weiterverfolgt werden soll hingegen laut Pennekamp die Planungen für die Errichtung eines Steinkohlekraftwerks am Standort Lausward: „Wir werden den Genehmigungsantrag bei der Bezirksregierung zurückziehen.“

Hintergrund:

Bis zum Jahr 2000 verfügten die Stadtwerke Düsseldorf auf der Lausward über eine Kraftwerksleistung von 930 Megawatt (MW). Nach Stilllegung von drei Blöcken liegt die Spitzenleistung aktuell noch bei 520 MW. Mittelfristig wird der erdgasbetriebene Block E, mit 420 MW die größte Erzeugungseinheit in Düsseldorf, das Ende seiner Lebensdauer erreichen. Ohne einen entsprechenden Ersatz reduziert sich die Kraftwerksleistung der Stadtwerke Düsseldorf dann auf nur noch 100 MW. Die Fernwärmeversorgung aus umweltschonender Kraft-Wärme-Kopplung wäre zu einem erheblichen Anteil nicht mehr möglich und müsste über Heizkessel sichergestellt werden, was neben einer schlechteren Umweltbilanz negative Auswirkungen auf die Endkundenpreise haben könnte. Der Erhalt einer angemessenen Kraftwerksleistung und die damit verbundene Wertschöpfung für das Unternehmen tragen zur Sicherung des Standortes sowie der rund 2.500 Arbeitsplätze bei den Stadtwerken Düsseldorf bei.

So könnte die Lausward in einigen Jahren aussehen.

(Düsseldorf – 01.04.2010) Die Turbinenhalle der Stadtwerke Düsseldorf erhält ein musikalisches Highlight. Die Stadtwerke erwarben eine fast 300hundertjährige Orgel aus dem ober-schwäbischen Hechingen. Es handelt sich um ein Instrument des Orgelbaumeisters Johann Georg Aichgasser (1701 - 1767). Die Aichgasser-Orgeln werden unter Kennern als schöpferische Perlen des Barock bezeichnet. Das Instrument wurde an seinem alten Platz in der Schlosskirche bis dato elektromechanisch betrieben.

Technikern der Stadtwerke Düsseldorf ist es gelungen, das alte Instrument so umzubauen, dass es künftig mit Fernwärme aus dem nahegelegen Kraftwerk Flingern seine sphärischen Klänge erschallen lässt. Möglich macht das eine Entwicklung des American Institutes of Po-wersupplies in Janesville, Wisconsin, die den Wärmeausgleich in Ofenrohren regelt. Die Techniker der Stadtwerke übertrugen dieses Prinzip auf die Pfeifen der Aichgasser-Orgel.

Der über die Grenzen Düsseldorfs hinaus bekannte Kantor und Organist Ludwig E. Zangel zeigte sich bei ersten Proben begeistert: „Ein Klang voller Wärme, der das Fernweh weckt.“ Erstmals zur Aufführung kommt das Instrument am Ostermontag. Dann präsentiert Ludwig E. Zangel das Präludium in C-Dur „Ostern auf Gripsholm“ von Ignaz Wrobel.

Die Turbinenhalle am Höherweg verfügt über einen großzügigen Aufführungsort mit ca. 500 Sitzplätzen und ausgezeichneter Akustik. Im Jugendstilstil errichtet, kommt der Raum ohne Säulen aus und bietet gute Sichtverhältnisse.


März 2010

(Düsseldorf – 17.03.2010) Die Stadtwerke Düsseldorf lesen auch weiterhin die Zähler bei den Kunden ab. Wie bisher gibt es Ausnahmen, beispielsweise, wenn die Außendienstmitarbeiter der Stadtwerke die Kunden zum Ablesetermin nicht antreffen – dann hinterlassen sie einen Hinweis und eine Postkarte mit der Bitte, den Zählerstand abzulesen und mit dieser Postkarte an die Stadtwerke zu senden. Oder die Kunden haben mit den Stadtwerken per Internet den Vertrag Düsselstrom-Online oder Düsselgas-Online abgeschlossen – dann ist die Selbstablesung ein Vertragsbestandteil.

Der umfangreiche Kundenservice der Stadtwerke Düsseldorf, wie etwa die 24-stündige persönliche Erreichbarkeit, die Energieberatung und die Förderprogramme, steht allen Kunden nach wie vor uneingeschränkt zur Verfügung.

Elektromobilität kommt in Fahrt

Starke Partner eröffnen gemeinsam die Modellregion Rhein-Ruhr

(Düsseldorf – 09.03.2010) Die Bundesregierung unterstützt aus Mitteln des Konjunkturpakets II deutschlandweit acht Modellregionen, in denen Elektromobilität erforscht und praxisnah erprobt wird. Eine davon ist die Modellregion Rhein-Ruhr, in der sich die Stadtwerke Düsseldorf mit der Landeshauptstadt Düsseldorf und dem Stadtwerke-Forum NRW, dem Wuppertal-Institut, der Lufthansa Technik AG und der Drive Car-Sharing GmbH zum Teilprojekt „E-Mobil NRW“ zusammengeschlossen haben. Im Stadtwerke-Forum sind die Energieversorger der Städte Brühl, Düsseldorf, Emmerich, Fröndenberg, Hilden, Monheim, Oelde und Schwerte vertreten. Bei der Auftaktveranstaltung zum Projekt „E-Mobil NRW“ unter der Schirmherrschaft von Wirtschaftsministerin Christa Thoben in der Turbinenhalle der Stadtwerke Düsseldorf werden sich zahlreiche Referenten aus Politik, Verwaltung, Verbänden und Versorgern mit den Zielen der Modellregion Rhein-Ruhr, deutschlandweiten Aktivitäten oder dem Einsatz von Car-Sharing-Angeboten im E-Fahrzeugbereich beschäftigen.

Elektrische Antriebe im Verkehr sind nichts Neues: Straßen- und Eisenbahnen werden seit Jahrzehnten mit Strom angetrieben. Auch das Elektroauto gewinnt zunehmend an Bedeutung. Es rollt leise, effizient und - mit regenerativer Energie betankt - schadstofffrei und ist mittlerweile eine Alternative zu konventionellen Fahrzeugen.
„Die Stadt Düsseldorf sieht das Thema Elektromobilität als eine bedeutende technologische Innovation an, durch die den Bereichen Energie, Verkehr und Umwelt ganz neue Impulse gegeben werden können“, so Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Düsseldorf.
„Wir haben hier die erste öffentliche Elektrotankstelle gebaut und entwickeln gerade eine in einen Laternenmast integrierte Ladestation, um das Angebot an Tankmöglichkeiten zu erweitern“ sagt Rainer Pennekamp, Arbeitsdirektor der Stadtwerke Düsseldorf. Die Stadtwerke Düsseldorf sehen es als ihr Ziel an, der führende Infrastrukturdienstleister für die Elektromobilität in der Region zu werden.

Regionalwettbewerb „Jugend forscht“

„Nachwuchs-Daniel-Düsentriebs“ stellen Forschungsergebnisse in der Turbinenhalle der Stadtwerke Düsseldorf vor

(Düsseldorf – 01.03.2010) Am Mittwoch, dem 03.03.2010, öffnen die Stadtwerke Düsseldorf zwischen 14.30 Uhr und 16.30 Uhr ihre Pforten, um die Forschungsergebnisse des diesjährigen Regionalwettbewerbs „Jugend forscht“ zu präsentieren. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich bei einem Rundgang durch die Turbinenhalle auf dem Höherweg 100 die Arbeiten der jungen Tüftler anzuschauen und mit den Nachwuchsforschern zu fachsimpeln.

In diesem Jahr haben sich 56 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 21 Jahren mit spannenden Themen beschäftigt: Das Territorialverhalten von Rennmäusen konkurriert mit Untersuchungen zur Wasserqualität, der Epidemiologie von Kopfläusen oder der Frage, warum ein Brötchen labberig wird. Gemeinsam mit dem langjährigen Jugend forscht-Partner IHK Düsseldorf präsentieren die Stadtwerke Düsseldorf als Patenunternehmen die Arbeiten, von denen einige anschließend in den Landeswettbewerb "Jugend forscht" einfließen werden.


Februar 2010

Wirtschaft trifft Wissenschaft

IT-Chef der Stadtwerke Düsseldorf übernimmt zusätzlich Professur an der Hochschule Niederrhein

(Düsseldorf – 26.02.2010) Bereits seit fünf Jahren lehrt Dr. Matthias Mehrtens, ITChef der Stadtwerke Düsseldorf, Aufsichtsratsmitglied und Sprecher der leitenden Angestellten der Stadtwerke Düsseldorf, im Rahmen eines Lehrauftrags für Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Niederrhein. Im Februar 2010 wurde der aus Bremen stammende 42-Jährige von der Hochschule Niederrhein nun zum Honorarprofessor ernannt. „Ich freue mich, dass die Studierenden auch zukünftig von den vielfältigen, praxisorientierten Fragestellungen bei den Stadtwerken Düsseldorf profitieren“, beschreibt Mehrtens, 2009 einer der Preisträger „CIO des Jahres“, das Zusammentreffen von Wirtschaft und Wissenschaft an der Hochschule Niederrhein. „Die Studentinnen und Studenten finden bei uns im Unternehmen Themen für ihre Abschlussarbeiten und Plätze für Praktika. Für die Stadtwerke Düsseldorf ist die Kooperation aber ebenfalls ‚rentabel‘, da wir engagierten und qualifizierten Nachwuchs kennenlernen. Außerdem ermöglicht die Zusammenarbeit auch Einblicke in aktuelle Forschungsgebiete“, so Mehrtens weiter.

Die Kooperation läuft bereits seit fünf Jahren erfolgreich: Durch Vorträge, Lehraufträge, Exkursionen, Förderpreise, gemeinsame Publikationen und Praxissemester von Lehrenden findet ein intensiver Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft statt. „Dabei ist ein besonderes Vertrauensverhältnis und eine richtige Partnerschaft entstanden“, stellt Dr. Treibert, Professor an der Hochschule Niederrhein, fest. „Wir kooperieren mit Menschen, die etwas bewegen wollen“, so Treibert weiter.

Die Professoren-Urkunde überreichte Rektor Prof. Dr. Hermann Ostendorf im Beisein von Stadtwerke-Arbeitsdirektor Rainer Pennekamp und den „Professorenkollegen“ Dr. René Treibert und Dr. Berthold Stegemerten überreicht.

Rekordbeteiligung bei Jugend forscht 2010

83 „Nachwuchsforscher“ kämpfen beim Regionalwettbewerb Düsseldorf Jugend forscht um Einzug in Landeswettbewerb

(Düsseldorf – 03.02.2010) Erneut sind in diesem Jahr über 10.000 Anmeldungen bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb Jugend forscht zu vermelden. Auch die „Nachwuchsforscher“ in Düsseldorf und der Region sind mit spannenden Themen vertreten: Ob Wasserqualität in der Urdenbacher Kämpe, fernbedienbare Gelenkrasenmäher mit Elektroantrieb oder Soforthilfe bei Kohlenmonoxid-Vergifteten – 29 Themen werden von insgesamt 83 Schülerinnen und Schülern seit Monaten unter die Lupe genommen. „Uns freut besonders, dass mehr Mädchen als im Vorjahr am Wettbewerb teilnehmen. Als einer der größten Ausbilder in der Region bilden wir in einer &nmdash; auf den ersten Blick – ‚Männerdomäne‘ auch junge Frauen in technischen Berufen aus und unterstützen gerne das Interesse an technischen Themen. Wir erhoffen uns von der Patenschaft für Jugend forscht junge Menschen, die über den vorgeschriebenen Lehrplan in der Schule hinausschauen und sich engagieren – vielleicht zukünftig auch in unserem Unternehmen“, so Rainer Pennekamp, Arbeitsdirektor der Stadtwerke Düsseldorf, die neben der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf Pate des hiesigen Jugend-forscht-Wettbewerbs sind.

Bei „Jugend forscht“ ist zugelassen, wer nicht älter als 21 Jahre ist und in der Bundesrepublik wohnt oder eine deutsche Schule besucht. Studierende können mitmachen, wenn sie im Jahr der Anmeldung zum Wettbewerb ihr Studium begonnen haben. „Wer in einem Regionalwettbewerb erfolgreich ist, kann bis zum Landes- oder sogar Bundeswettbewerb aufsteigen. Durch den Wettbewerb knüpfen die jungen Tüftler wertvolle Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern und profitieren gleichzeitig von dem Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten“, so Dr. Udo Siepmann, Hauptgeschäftsführer der IHK. Damit junge Schülerinnen und Schüler nicht mit Abiturienten in Konkurrenz treten müssen, gibt es seit 1969 auch die Juniorensparte „Schüler experimentieren“ für alle Teilnehmer bis 14 Jahre. Am 3. März findet in der Turbinenhalle der Stadtwerke Düsseldorf der Regionalwettbewerb 2010 statt.


Januar 2010

(Düsseldorf – 25.01.2010) Der Aufsichtsrat hat bei seiner Sitzung am 25. Januar 2010 Uwe Schöneberg als Vorstand für Vertrieb, Erzeugung und Handel beurlaubt. Schöneberg lässt auf eigenen Wunsch ab 1. Februar sein Vorstandsmandat ruhen. Der Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Peter Villis dankte Uwe Schöneberg für dessen gute und engagierte Arbeit bei den Stadtwerken Düsseldorf und im EnBW-Konzern.

Bis zur Besetzung einer der beiden vakanten Vorstandsposten wird Hans-Georg Edlefsen, kaufmännischer Vorstand der EnBW Regional AG, Stuttgart, als Generalbevollmächtigter Rainer Pennekamp bei der Vorstandsarbeit unterstützen.
Hans-Georg Edlefsen wird bei den Stadtwerken die Ressorts „Finanzen & Controlling“, „Privat & Gewerbekunden“, „Kundenmanagement“, „Geschäfts- & Industriekunden“ sowie „Energiewirtschaft & Handel“ betreuen, dabei aber auch seine Aufgaben bei der EnBW Regional AG weiterhin wahrnehmen.

Erdgasversorgung in Düsseldorf gesichert

Keine Preiserhöhung trotz aktueller Entwicklung

(Düsseldorf – 07.01.2010) Trotz der Eskalation im Streit zwischen Russland und der Ukraine ist die Erdgasversorgung in der Landeshauptstadt und der Region gesichert: „Die funktionierende Gaswirtschaft in Deutschland mit Bezugsquellen in verschiedenen Ländern gewährleistet, dass die Belieferung auf absehbare Zeit gesichert ist. Hinzu kommt, dass leistungsfähige technische Einrichtungen, zum Beispiel Gasspeicher, in Deutschland für ausreichende Erdgasmengen sorgen. Für unsere Kunden beziehen wir das Gas überwiegend aus den Niederlanden“, kommentiert Markus F. Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf und Vorsitzender der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), die aktuelle Entwicklung auf dem Gasmarkt.

Mit Gaspreiserhöhungen rechnet Schmidt trotz der momentanen Situation nicht: „Die Kopplung des Erdgas- an den Ölpreis schützt die Kunden vor kurzfristigen Preissprüngen. Nach der Senkung unseres Gaspreises zum 1.Januar gehen wir davon aus, dass wir für unsere Kunden im April den Gaspreis weiter senken können“.

Die Stadtwerke Düsseldorf versorgen rund 120.000 Kundinnen und Kunden in Düsseldorf. Seit letztem Jahr verkaufen sie als eines der ersten Stadtwerke Erdgas auch außerhalb des eigenen Stadtgebietes. In der Landeshaupstadt wurden 2008 rund 5.000.000 Megawattstunden über ein rund 1.500 Kilometer langes Netz an die Kunden geliefert.


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